Freiwillige

2020-2021

Rafael Rivero García

Wie bin ich zum Freiwilligendienst gekommen?


Ich hatte schon lange nach einem europäischen Freiwilligendienst gesucht. Es ist eine einzigartige Gelegenheit für junge Leute. Sie können reisen, eine andere Sprache lernen, für eine Weile Teil der Gesellschaft einer anderen Kultur sein. Ich habe dieses Erfahrung bereits in anderen Ländern gemacht und es ist ein außergewöhnliches Gefühl.


Wie war die Anfangszeit?


Wegen des Virus wurden alle Möglichkeiten für Freiwillige gestoppt. Und die DJK-Rheda war eine der ersten, die wieder verfügbar war. Für mich bot es sich an; tolle Bedingungen, die Möglichkeit, eine neue Sprache zu lernen, die interessante deutsche Kultur zu entdecken und gleichzeitig Basketball zu trainieren.


CORONA


Die Situation aufgrund von Covid war besser als in Spanien, hier musste man keine Masken tragen. Und hier gibt es auch besseres Bier. Die Teilnahme war die beste Entscheidung, die ich getroffen habe. Viel besser hier zu sein als in Spanien zu bleiben. Es war viel zu lernen und zu tun. Viel Spaß.

Von Anfang an sah ich, dass ich viel tun und verbessern konnte. Die ersten zwei Monate waren sehr intensiv und ich habe sie sehr genossen.

Ich wusste, dass das Virus viele Dinge verändern würde und dass wir uns alle anpassen müssen. Für uns war es schwer zu akzeptieren, dass wir viele Freiheiten verlieren und in vielen Aktivitäten eingeschränkt sind, aber wir können trotzdem viele Dinge tun und aktiv sein. Und es wird immer besser sein, als aufzuhören und nach Spanien zurückzukehren, ohne etwas getan zu haben.


Was will ich damit erreichen?


Ich mag es, alle möglichen Erfahrungen in diesem Leben zu machen. Und ich denke, es gibt keine, die so bereichernd ist wie das Leben in einem fremden Land. Nachdem ich in Peru oder Mexiko gelebt hatte, wollte ich wissen, wie es ist, in Deutschland zu leben. Und von hier aus nehme ich viel neues Wissen und einige fantastische Erlebnisse mit meiner Gastfamilie mit.



SERGIO GIL PRADO


Wie bin ich zum Freiwilligendienst gekommen?


Mein Bruder hat über die Möglichkeit erzählt, er hattet zuvor mit der gleichen Organisation an einem Freiwilligenprojekt in Polen teilgenommen. Er war sehr glücklich und ist dort geblieben. Ich wollte auch etwas Neues erleben. Wegen

des Coronavirus ́ habe ich meinen Beruf verloren. Aber ich war nicht traurig, ich wollte dort nicht immer arbeiten. Ich

hatte auch mein Marketingstudium beendet. Es war die perfekte Zeit, etwas Neues zu machen. Es war auch sehr wichtig

für mich, Deutsch zu lernen, weil ich in der Zukunft in einer Autofirma arbeiten will, und das ist natürlich ein großer

Vorteil.

Ein Projekt über Basketball und ich kann Deutsch lernen? Wie könnte ich nein sagen.


Wie war die Anfangszeit?

Besser als ich dachte. Das großes Problem war für mich, weit weg von meiner Familie und meinen Freunden zu sein.

Aber alles war super. Seit dem ersten Moment fühlte ich mich in meiner Gastfamilie wie ein Familienmitglied. Das

Basketballtraining war auch sehr spannend, am Anfang war es ein bisschen anstrengend, weil ich seit langer Zeit keinen

Sport gemacht habe. Die Kinder sind sehr lustig, aber besonders gern spiele ich mit der ersten Mannschaft. Das macht

mir viel Spaß und ich habe viele nette Leute kennengelernt. Ich habe nur gute Worte für den Verein.

Ein großer Unterschied war auch die Stadt. Ich komme aus einer Stadt ganz in der Nähe von Barcelona, die klein ist,

aber in der viel los ist. Hier ist alles viel ruhiger und ich liebe die typischen alten Häuser oder den großen

grünen Park.


CORONA

Während des Coronaviruslockdowns konnten wir nicht Basketball spielen, das war sehr traurig. Meine große Hilfe war

meine Gastfamilie. Mit ihr habe ich die meiste Zeit verbracht. Wir haben viel unternommen wie Spaziergänge, an Weihnachten haben wir viele Keks gebacken, Ping-Pong gespielt, Brettspiele gemacht...

Wegen des Coronavirus ́ ist unser Deutschunterricht im Haus mit meiner Gastmutter, die normalerweise bei der VHS

Deutsch unterrichtet. Dadurch können wir schneller und intensiver lernen.


Was will ich damit erreichen?

Das wichtigste ist Deutsch lernen. Damit kann ich bessere Beschäftigungsmöglichkeiten finden. Besonders in der Autoindustrie, wo ich arbeiten möchte. Aber ein Jahr in Deutschland kann mir auch helfen, neue Erfahrungen zu sammeln.

Es ist auch sehr wichtig für mich, neue Leute kennenzulernen und etwas Neues, Einzigartiges zu erleben. Vielleicht ist

dieses Jahr das erste von mehreren in Deutschland...


2019-2020

Werner Nüesch

Was hast du gemacht bevor du bei der DJK Rheda deinen Freiwilligendienst angetreten bist?

Bevor ich mich freiwillig meldete, war ich dabei, mein Computerstudium abzuschließen. Ich war sehr interessiert an anderen Sprachen wie Englisch und Deutsch, um sie gut zu lernen. Deshalb suchte und fand ich das perfekte Projekt für mich. Außerdem wollte ich auch neue Erfahrungen machen und eine Zeit lang in einem anderen Land leben können.

Was hast du während deiner Freiwilligenarbeit bei DJK Rheda gemacht und was würdest du hervorheben?

Während meines Projekts konnte ich viele verschiedene Arbeiten ausführen. Morgens besuchte ich Deutschkurse an der Volkshochschule. An den Nachmittagen habe ich Aufgaben erledigt wie: Hilfe bei Trainings und Spielen und auch Hilfe beim Computer- und Büroteil des Clubs. Ich gab auch Spanischunterricht für ein paar Stunden pro Woche. Es war ein sehr komplettes Projekt, bei dem ich keine Zeit hatte, mich zu langweilen. Außerdem habe ich viel Deutsch und über die deutsche Kultur gelernt, weil ich bei einer deutschen Familie gelebt habe und mich mit vielen Menschen aus Deutschland unterhalten konnte.

Was machst du heute? Inwiefern hat dich die Freiwilligenzeit bei deinem heutigen Tun beeinflusst?

Jetzt werde ich sehen, was ich tun kann, denn im Moment ist es noch nicht entschieden. Ich habe Möglichkeiten, zu arbeiten und auch weiter zu studieren, also werde ich im Moment meine Optionen evaluieren. Ich denke, dass die Arbeit in Deutschland eine sehr gute Option sein kann, obwohl ich auch weiter studieren kann. Das ist im Moment noch nicht klar. Aber das Projekt hat mir sehr geholfen, was die Sprachen angeht, und mir geholfen, viel offener zu sein.


Yago Burgos

Was hast du gemacht bevor du bei der DJK Rheda deinen Freiwilligendienst angetreten bist?

Vor meiner Freiwilligenarbeit war ich ziemlich verloren, da ich nicht sehr gut wusste, ob ich arbeiten oder studieren sollte. Wahrscheinlich war ich auf der Suche nach einem regulären Arbeitsplatz in Spanien, wo ich das ganze Jahr über arbeiten konnte. Die Idee, ehrenamtlich zu arbeiten, kam als eine entfernte Option auf, und ich hätte nie gedacht, dass ich in Deutschland landen würde.

Was hast du während deiner Freiwilligenarbeit bei DJK Rheda gemacht und was würdest du hervorheben?

Während der Freiwilligenarbeit habe ich meine Fähigkeiten in der Arbeit und im Studium einer Sprache sowie in Organisation und Sozialisation gelernt und verbessert. Ich habe als Basketballtrainerin gearbeitet und an verschiedenen Aktivitäten des DJK Rheda-Clubs mitgewirkt. Es war eine Herausforderung, die mich auf eine Weise lernen ließ, die ich mir nie hätte vorstellen können.

Was machst du heute? Inwiefern hat dich die Freiwilligenzeit bei deinem heutigen Tun beeinflusst?

Heute stehen mir dank dieser Erfahrung, die mich in fast jedem Aspekt meines Lebens gestärkt und gelehrt hat, eine Reihe neuer Möglichkeiten offen. Ich habe eine andere Perspektive auf das Leben und die Gesellschaft. Meine Mentalität hat sich dank des Lebens in einem anderen Land verändert, und jetzt, da ich nach Spanien zurückkehre, sehe ich alles mit anderen Augen.


2018-2019

Pau Arbat

Was hast du gemacht bevor du bei der DJK Rheda deinen Freiwilligendienst angetreten bist?

Bevor ich Freiwillige bei DJK-Rheda war, habe ich an der Universität von Girona studiert. Dort absolvierte ich mein Studium als Werbefachmann und arbeitete gleichzeitig in einer Werbeagentur. Nach einem Semester in Basel (Schweiz) mit eniem Stipendium des Erasmus-Programms wollte ich die deutsche Sprache lernen, weil ich dort fast kein Wort verstehen konnte. Aus diesem Grund habe ich mich für das DJK Rheda Angebot beworben.

Was hast du während deiner Freiwilligenarbeit bei DJK Rheda gemacht und was würdest du hervorheben?

Währen meinen Freiwilligendienst hatte ich die Gelegenheit, verschiedene Ausgaben zu realisieren. Morgens konnte ich an Deutschkursen teilnehmen, um meinen Freiwilligendienst mit einem B2-Level zu beenden. Nachmittags widmete ich einen Teil meiner Zeit dem Basketballtraining für verschiedene Teams (U14 und Damen), gleichzeitig spielte ich in der Herrenmannschaft. Ich war auch für die Gestaltung der Webseiten und Poster für den Verein Turniere verantwortlich. Schließlich habe ich ein paar Stunden pro Woche einem Konversationskurs auf Spanisch unterrichtet.

Ich möchte hervorheben, dass mir die Stunden des Basketballtrainings geholfen haben, mein Deutsch zu üben, und dass ich gleichzeitig mit Menschen in Kontakt sein, die ich jetzt als Freunde betrachten kann.

Was machst du heute? Inwiefern hat dich die Freiwilligenzeit bei deinem heutigen Tun beeinflusst?

Ich arbeite derzeit in einer Agentur in Girona. Gleichzeitig studiere ich einen Master in Art Direction in Werbung und nehme an einem Deutschkurs teil.

Der Freiwilligendienst hat mir geholfen, eine neue Sprache und eine neue Kultur zu lernen, aber vor allem hat es mir ermöglicht, neue Leute kennenzulernen, die mir derzeit erlauben, offener zu sein.

2017-2018

Francisco Macias

Was hast du gemacht bevor du bei der DJK Rheda deinen Freiwilligendienst angetreten bist?

Bevor ich mich bei DJK Rheda freiwillig gemeldet habe, habe ich in einem Labor gearbeitet und für meinen höheren Abschluss als Laborant studiert

Was hast du während deiner Freiwilligenarbeit bei DJK Rheda gemacht und was würdest du hervorheben?

Während meiner Zeit als Freiwilliger habe ich alles gemacht, ich war Basketballtrainer bei der Jungenmannschaft von 12-14 Jahren und ich war Trainer der Frauen, ich gab auch Spanischunterricht im Spanischzentrum und half den Spanischlehrern in der Schule.

Ich hatte auch die Gelegenheit, eine Kultur kennen zu lernen und meinen Horizont und meine Möglichkeiten mit einer neuen Sprache zu öffnen, und obendrein hatte ich sehr viel Glück und traf sehr gute Leute, mit denen ich noch immer Kontakt habe und hoffe, dass ich ihn noch lange haben werde.

Was machst du heute? Inwiefern hat dich die Freiwilligenzeit bei deinem heutigen Tun beeinflusst?

Zurzeit arbeite ich in einem Bielefelder Biotech-Labor, als chemisch-biologischer Techniker. Dank der ehrenamtlichen Arbeit konnte ich kostenlos Deutsch lernen und so die Möglichkeit erhalten, in diesem schönen Land zu bleiben, um dort zu arbeiten und zu leben.


2016-2017

Núria Planiol

Was hast du gemacht bevor du bei der DJK Rheda deinen Freiwilligendienst angetreten bist?

Als ich mich für das freiwillige Jahr entschiedet habe, war ich am letzten Jahr meines Studiums. Außerdem trainierte ich die U-16 Mannschaft meines Dorfes und lernte ich Deutsch an der Uni. Im Juni 2016 schloss ich mein Studium in Chemie ab und nach zwei Monaten begann mein deutsches Abenteuer.

Was hast du während deiner Freiwilligenarbeit bei DJK Rheda gemacht und was würdest du hervorheben?

Während meiner Zeit bei DJK Rheda habe ich mich in verschiedenen Aufgaben beschäftigt. Der Lauf der Woche war ungefähr so: morgens lernte ich Deutsch in der Volkshochschule, außer Freitags, wo ich als Betreuerin für Kinder im Einstein-Gymnasium arbeitete und nachmittags trainierte ich Basketball und arbeitete im Büro. Auch habe ich bei der Organisation des jugendlichen Austauches zwischen Rheda-Wiedenbrück und ihrer Partnerstadt in Katalonien, Palamós, geholfen. Dadurch habe ich viele Fähigkeiten verbessert: sowie Selbstvertrauen, Verantwortung und Socialkompetenz. Aber es ist nicht nur in der Arbeitsfähigkeit, wo ich gereift bin, sondern hauptsächlich in meinem persönlichen Leben. Ich habe mich besser kennengelernt und einen guten Weg für meine Zukunft gefunden. Am wichtigsten von allem ist zweifellos, dass ich eine Familie in Wiedenbrück habe und dafür kann ich mich nur bei DJK-Rheda bedanken.

Was machst du heute? Inwiefern hat dich die Freiwilligenzeit bei deinem heutigen Tun beeinflusst?

Während des Jahres hatte ich auch die Möglichkeiten, verschiedene Unterrichte in der Schule zu beobachten und in einer pedagögischen Atmosphäre zu arbeiten und leben, wo ich wohl gefüllt habe. Nach meiner Erfahrung habe ich einen Master gemacht, um Lehrerin zu werden. Jetzt arbeite ich in einer Schule als Chemielehrerin.


2015-2016

Joan Boix

Was hast du gemacht bevor du bei der DJK Rheda deinen Freiwilligendienst angetreten bist?

Vor dem freiwilligen Jahr in Deutschland hatte ich die Oberstufe des Gymnasiums abgeschlossen. Damals hat sich mir die Idee, an der Uni zu studieren, ein bisschen stressig vorgestellt, ich brauchte ein Sabbatjahr, um mich ein bisschen auszuruhen. Und dann kam die Möglichkeit, einen Freiwilligendienst zu unternehmen. Ich wollte neue Abenteuer erleben und deswegen bewarb ich mich darum. Während ich den Freiwilligendienst noch nicht angefangen hatte, arbeitete ich als Erzieher in Katalonien, wo ich Erfahrung sammeln konnte, die nützlich für mein neues Projekt werden wurde.


Was hast du während deiner Freiwilligenarbeit bei DJK Rheda gemacht und was würdest du hervorheben?

Während des freiwilligen Jahres half ich sowohl die U-12 und U-14 Basketballmannschaften als auch mit den Bürosaufgaben, auch war ich mit dem jugendlichen Austauschen zwischen der Stadt und Palamós beschäftigt. Außerdem trainierte ich mit der Herrenmannschaft und nahm an einem Sprachkurs auf Spanisch teil. Diese Erfahrung hat mir nicht nur einen weltoffenen Blick auf die Welt und in die Zukunft gebracht sonder auch eine bessere Vorbereitung für die Arbeit und mein Alltag.

Was machst du heute? Inwiefern hat dich die Freiwilligenzeit bei deinem heutigen Tun beeinflusst?

Heutzutage bin ich im letzten Jahr meines Studiums, das Kunst in Universitat de Barcelona ist. Obwohl die beide Erfahrung vom Inhalt nicht ganz miteinander verbunden sind, das Jahr im Ausland hat mir geholfen, damit ich mich vorbereiten zu können, um meine neue Zwecke, auf lange und kurze Frist, zu erreichen. Andererseits hat es mir auch die Möglichkeit gegeben, in die Zukunft das Studium im Ausland abzuschliessen oder auf die Suche nach neuen persönlichen und beruflichen Gelegenheiten zu gehen.